Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schrecken, Vb.

1schrecken /Vb./
geh. jmdn. in Schrecken versetzen, erschrecken, ängstigen: jmdn. mit Drohungen, durch harte Strafen s., zu s. versuchen; der Gedanke, hier übernachten zu müssen, schreckt mich Frisch Gantenbein 25; sie ließen sich durch nichts s.; jmdn. aus dem Schlaf s. (plötzlich aus dem Schlaf herausreißen)

WDG, 5. Band, 1976

schrecken

2schrecken(er schreckt/ er schrickt,) schreckte/ schrak, ist geschreckt/ hat geschreckt
1. /er schreckt, er schrickt, schreckte, schrak, ist geschreckt/ jmd. schreckt, schrickt aus dem Schlaf jmd. fährt erschrocken aus dem Schlaf auf: Kluttig schreckte aus dem Schlaf, als das Telefon neben seinem Bett schrillte Apitz Nackt unter Wölfen 367
2. Jägerspr. /er schreckt, schreckte, hat geschreckt/ Schrecklaute ausstoßen /bes. vom Rotwild/ in den Wiesen schreckten die Rehe Löns 8,315

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Zitationshilfe
„schrecken“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schrecken>, abgerufen am 25.09.2020.

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