Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schuften

schuften, schuftete, hat geschuftet
salopp hart, schwer arbeiten: den ganzen Tag, von früh bis abends s.; er hat sein Leben lang auf dem Bau, im Bergwerk geschuftet; sie schuftet für zwei (arbeitet doppelt soviel wie andere) sie s., was das Zeug hält (was ihre Kräfte hergeben) der Vater schuftet für seine Familie; die Kapitalisten lassen die Arbeiter für sich s.; sich krank, zu Tode s.; wie ein Pferd, wie ein Kümmeltürke (sehr) s. Ich verdiene Geld wie Heu, doch ich schufte auch wie zehn Elefanten Dürrenmatt Panne 182

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Zitationshilfe
„schuften“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schuften>, abgerufen am 24.09.2020.

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