Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schulen, Vb.

1schulen /Vb./
1. jmdm. auf einem bestimmten Gebiet festes Wissen vermitteln, jmdn. ausbilden: jmdn. fachlich, handwerklich s.; jmdn. für seinen Beruf s.; er war im Übersetzen geschult; junge Mitarbeiter (in Sonderkursen) als Dolmetscher, Verkäufer s.; sich an jmds. Kunst s.; der Betrieb hatte erstklassig geschulte Kader, Kräfte; jmdn. auf politisch-ideologischem Gebiet aufklären, informieren, anleiten: jmdn. für die politische Arbeit s.; die Kollegen haben es versäumt, die Kolleginnen in der nötigen Weise zu schulen Thälm. Reden 1,46; schweiz. ein Kind zur Schule schicken: Wie und wo sollen die Kinder … geschult werden? Sprachspiegel (Schweiz) 1966
2. etw. durch Übung entwickeln, vervollkommnen: d. Auge, Ohr, Finger, Stimme, Geschmack s.; er schulte sein Gedächtnis durch Auswendiglernen; ein geschultes Denken, Urteil; etw. mit geschultem Blick bemerken; In seinem geschulten Hirn entstand ein … listiger Plan Feuchtw. Jefta 364

WDG, 5. Band, 1976

schulen, Vb.

2schulen /Vb./
norddt. umg. seitwärts lauernd blicken: schul(e) nicht so!;

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Zitationshilfe
„schulen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schulen>, abgerufen am 06.08.2020.

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