Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwächen, Vb.

schwächen /Vb./
1. etw. schwächt jmdn., etw. etw. macht jmdn., etw. schwach, etw. mindert die (Widerstands)kraft von jmdm., etw.: die Krankheit hat ihn stark geschwächt; d. Fieber, Hunger schwächte seinen Körper; der lange Winter hat die Tiere des Waldes sehr geschwächt; ein geschwächter Körper, Organismus; seine geschwächte Gesundheit, Konstitution; die Mutter Johann Sebastian Bachs, geschwächt von vielen Geburten, [schloß] fünfzigjährig ihre Augen für immer H. Franck J. S. Bach 48; Wer aber kann einzig und allein daran interessiert sein, die Arbeiterklasse zu schwächen? H. Kant Aula 160
2. etw. (in seiner Wirkung, Funktionstüchtigkeit) mindern, herabsetzen: die Langatmigkeit der Dialoge schwächte die Wirkung des Films; sein Ansehen, Prestige ist dadurch nicht geschwächt worden; die Sehkraft seines linken Auges war stark geschwächt;

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Zitationshilfe
„schwächen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwächen>, abgerufen am 22.10.2020.

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