Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwärmen

schwärmen, schwärmte, hat geschwärmt/ ist geschwärmt
I. sich durcheinanderwimmelnd fortbewegen(hat/ ist): die Fliegen schwärmten in Scharen um den Köder; in der linden Luft des Sommerabends s. die Mücken; Imkerei die Bienen s. (die alte Königin verläßt mit der Hälfte des Bienenvolkes den Stock, um einen neuen Staat zu gründen) /bildl./ die Wanderer sind durch den Wald geschwärmt; die jungen Burschen hatten die ganze Nacht hindurch geschwärmt (waren wahllos ihren Vergnügungen nachgegangen, hatten sich herumgetrieben)
II. sich schwärmerisch über jmdn., etw. äußern(hat:) von einem Künstler, Kunstwerk, seinen Erlebnissen, den Vorzügen seines Freundes s.; für die Natur, den Süden, einen Film, Roman, Dichter, Sänger s. (schwärmerisch über jmdn., etw. reden und ihn, es verehren, gern mögen) Töchter schwärmen nun einmal meistens für ihre Väter G. Hauptm. Sonnenuntergang I

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Zitationshilfe
„schwärmen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwärmen>, abgerufen am 06.08.2020.

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