Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwabbeln, Vb.

schwabbeln /Vb./
1. umg. sich bei Erschütterung zitternd hin und her bewegen: /bes. von einer weichen, gallertartigen Masse/ der Pudding ist noch nicht abgekühlt, er schwabbelt noch; die Sülze schwabbelte, als sie aufgetragen wurde; /auch von Personen/ salopp abwertend [Juan] klopft der dicken Wirtin auf den Rücken, daß sie schwabbelnd lacht, und dabei schwabbelt ihr unförmiger Bauch … schwabbelt ihr ganz feistes pockennarbiges, verderbtes Gesicht E. Claudius Grüne Oliven 150
2. salopp abwertend unnötig viel reden, schwatzen: er hat wieder solchen Unsinn geschwabbelt; Sie kennen ihn ja – er schwabbelt so viel und läßt einen nicht in Ruhe Tucholsky Gripsholm 78

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Zitationshilfe
„schwabbeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwabbeln>, abgerufen am 24.09.2020.

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