Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwadronieren

schwadroni̱e̱ren, schwadronierte, hat schwadroniert
ital.umg. abwertend wortreich, aufdringlich, laut reden: die Marktfrau schwadronierte hinter uns her; Sein Gehaben, seine laute, scharf schwadronierende Redeweise ärgerte, reizte, erbitterte Th. Mann 7,115 (Königl. Hoheit) ; prahlen, aufschneiden: den Herren der Christenheit [den Papst] aus der Nähe besichtigen, um dann nachher zu Hause davon schwadronieren zu können Weltbühne 1956

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Zitationshilfe
„schwadronieren“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwadronieren>, abgerufen am 01.10.2020.

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