Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwappen

schwappen, schwappte, hat geschwappt/ ist geschwappt
umg.
1. sich klatschend (hin- und her-, auf und ab) bewegen, sich über den Rand ergießen, überlaufen /bes. von einer Flüssigkeit/ (hat:) das Wasser im Becken hat geschwappt, als ich mit der flachen Hand hineinschlug; in dem Behälter schwappte eine dunkle Flüssigkeit, eine breiige Masse; Manchmal war das Schwappen des Wassers an der Bordwand zu vernehmen Andersch Sansibar 86; er hielt einen schwappenden Teller (Suppe), ein schwappendes Glas (Wein) in der Hand; Sie … ist unmäßig fett geworden, mit schwappenden Rundungen oberhalb und unterhalb der goldenen Kordel, die das verschlissene Gewand aus violettem Satin zusammenhält Rehfisch Hexen 483; irgendwohin s. (ist:) das Wasser ist über den Rand des Beckens, aus dem Becken, zur Seite geschwappt; die Wellen schwappten unaufhörlich gegen die Kaimauer;
2. eine Flüssigkeit platschend verschütten(hat:) du hast wieder (Wasser auf den Boden) geschwappt; etw. mit einer Flüssigkeit platschend wegschütten: Gerade als ich zum Ufer kam, schwappte eine Welle den Fisch auf den Steg Sibylle 1968

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Zitationshilfe
„schwappen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwappen>, abgerufen am 08.08.2020.

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