Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwelen, Vb.

schwelen /Vb./
1. etw. schwelt etw. brennt langsam ohne Flamme: feuchtes Holz schwelt lange; Glühende Hausbrandasche oder Industriemüll können Brände auslösen, die oft wochen- oder monatelang schwelen Gesundheit 1966; schwelende Kartoffelfeuer /übertr./ dumpfer Groll schwelte in ihnen, unter der Oberfläche; Eine Taktlosigkeit … brachte die schwelende Krise zum offenen Ausbruch Wildenhain Schauspieler 126
2. Techn. Braun-, Steinkohle, erdölhaltigen Schiefer unter Luftabschluß entgasen: er hat sie [Braunkohle] … analysiert, geschwelt, verkokt, vergast und verbrannt Urania 1964

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Zitationshilfe
„schwelen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwelen>, abgerufen am 22.09.2020.

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