Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwelgen, Vb.

schwelgen /Vb./
1. üppig essen und trinken: Alle schwelgten, und selbst der Hofhund bekam seinen Knochen Suderm. 6,58 Ich sah den Landvogt an der Tafel schwelgen Schiller Tell II 2
2. geh., oft spött. in etw. s. sich an etw. berauschen, ganz in etw. versunken sein: in Erinnerungen, Zukunftsträumen, Gefühlen, Tönen s.; ihr Herz schwelgt in Seligkeit; er schwelgte im Bewußtsein seiner Erfolge; etw. auffallend bevorzugen, etw. reichlich anwenden: der Maler schwelgt in Farben; Zu der Zeit also, da ich zum Theater kam, schwelgte man noch in Schminke Winterstein Leben 1, 135; Sie schwelgen in Paradoxen, wie mein Bruder, der Kardinal! Götz Lügner I

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Zitationshilfe
„schwelgen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwelgen>, abgerufen am 23.09.2020.

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