Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

schwitzen, Vb.

schwitzen /Vb./
1. in stärkerem Maße Schweiß absondern, bes. bei Hitze, anstrengender Arbeit, psychischer Erregung, Krankheit: jmd. schwitzt (schnell, leicht, stark, unerträglich, umg. furchtbar, aus allen Poren⌝, am ganzen Körper); bei großer Hitze, der Arbeit, beim Essen, in der Sauna, im Examen, über einem Problem, vor Angst, Aufregung s.; du mußt ins Bett und (richtig, tüchtig, ordentlich) s. (eine Schwitzkur machen) er hatte sich ganz naß, salopp halbtot geschwitzt; umg. bei dieser Arbeit gerät, kommt man ganz schön ins Schwitzen; /bildl./ salopp ich kann es (mir) doch nicht aus den Rippen s. (ich kann es unmöglich beschaffen)! /übertr./ umg. Blut (und Wasser) s. (in großer Angst, Aufregung sein) etw. schwitzt (jmdm.): seine Hände s. (vor Angst, Verlegenheit); ihm haben die Hände geschwitzt; jmdn. schwitzt (es): ihn schwitzte ( umg. schrecklich, fürchterlich) vor Angst
2. etw. schwitzt etw. beschlägt mit Schwitzwasser: d. Fenster, Wand, Mauer schwitzt;
3. Kochk. etw. in Fett bräunen, rösten: Mehl, Zwiebeln (in Butter, Margarine) s.; Speckwürfel und fein geschnittene Zwiebeln werden mit Mehl hell, bräunlich geschwitzt;

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Zitationshilfe
„schwitzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/schwitzen>, abgerufen am 23.09.2020.

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