Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

servil, Adj.

servi̱l /Adj./ [..w..]
lat.abwertend unterwürfig, kriecherisch: Derartige Städte waren meist … jeder kommunalen Selbständigkeit entkleidet, überfüllt mit kriechenden Höflingen, servilen Beamten Mehring Lessing-Legende 286; eine s. Haltung, Gesinnung; sein s. Lächeln; Er hat unter Aufbietung aller Kräfte einen servil bittenden Ton angeschlagen M. Walser Überlebensgroß 3; sich vor jmdm. s. verbeugen, demütigen; er dienerte s. vor seinem Vorgesetzten;

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„servil“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/servil>, abgerufen am 21.09.2020.

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