Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

seufzen, Vb.

seufzen /Vb./
zum Zeichen von Kummer, Schmerz, Sehnsucht, Resignation langsam, tief und schwer einatmen und hörbar, meist mit einer Art klagendem Ton ausatmen: laut, leise, verhalten, tief und schwer s.; qualvoll, sehnsüchtig s.; seufzend klagen; ach ja, seufzte er und ging davon; /bildl./ geh. als der kräftige Mann durch das Zimmer ging, seufzten (knarrten leise) die Dielenbretter unter der Last sie seufzte (sehnte sich) nach ihrem Geliebten /übertr./ die Bauern des Mittelalters seufzten (litten) unter der Last ihrer Abgaben

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Seerecht Siele
Zitationshilfe
„seufzen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/seufzen>, abgerufen am 20.09.2020.

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