Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

spotten

spotten, spottete, hat gespottet
Spott äußern: er spottet gern, ist immer bereit zu s.; du hast leicht s. (bist in einer ganz anderen Lage)! spottende Reden, Worte im Munde führen; spotte nicht noch!, rief sie; über jmdn., etw. s. über jmdn., etw. spöttisch sprechen, jmdn., etw. verspotten: sie spotteten über ihn, seine geschraubte Ausdrucksweise; [die Reiterinnen] fingen schon von weitem an, über uns zu lachen und zu spotten Hausm. Abschied 189; /mit Gen./ geh. veraltend jmds., einer Sache s.: sie spotteten aller Schwierigkeiten, Gefahren; umg. das, sein Benehmen spottet jeder, aller Beschreibung (übersteigt jedes Maß) Er verbreitete die wüstesten Geschichten über mich, die jeder Wahrheit spotteten (alles andere als wahr waren) Durieux Tür 243;

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