starren /Vb./
1. bewegungslos, unablässig, starr in eine Richtung blicken, stieren: auf jmdn., etw., in, nach etw. s.; er starrt regungslos, erstaunt auf die Neuangekommenen; wortlos, überrascht starrte sie ihm ins Gesicht; seine Augen s. unverwandt in die Ferne; wie gebannt ins Dunkel s.; in die Luft, in den Himmel, ins Leere, auf den Boden, zur Erde s.; finster, entgeistert, salopp wie ein Ölgötze s.; /bildl./ salopp Löcher in die Luft s. (vor sich hinstieren)
2. vor, von etw. s. ganz voll sein von etw., bedeckt sein mit etw.: die Straße starrte vor, von Schmutz, Dreck; ihre Kleider s. von Staub; auf steifen Fahnen, die von Goldstickerei und eingelegten Kleinodien starrten A. Zweig Regenbogen 40; geh. von, in Waffen s. (hochgerüstet sein)
3. (empor)ragen: die entlaubten Äste s. in den Himmel; die Stacheln des Igels starrten nach allen Seiten; starrende Felsen, Klippen;

Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) …