Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

straucheln

straucheln, strauchelte, ist gestrauchelt
1. geh. stolpern und taumeln, beinahe fallen: der Läufer, das Pferd strauchelte; wie er strauchelte und nach einem Halt griff Gaiser Schlußball 262; Er tat, als sei er besorgt, dem Blinden jedes Straucheln zu ersparen Feuchtw. Tag 129; ins Straucheln kommen;
2. (erstmals) straffällig werden, einen Fehltritt begehen, auf die schiefe Bahn geraten: mancher [dieser jungen Bürger] strauchelt und wird kriminell Neue Justiz 1968; /oft im Part. Prät./ daß die sozialistische Gesellschaft die Reife und Kraft besitzt, einen gestrauchelten Bürger ohne Freiheitsstrafe umzuerziehen Tageszeitung 1964

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