Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

tönen, Vb.

tönen /Vb./
1. etw. tönt etw. gibt Töne von sich, klingt: e. Glocke, Klingelzeichen, Orgel, d. Gong, Lautsprecher tönt; aus dem Haus tönte Gesang, Musik; hell, schrill, laut, leise, dumpf t.; er sagte dies mit tönender Stimme; ein tönender Baß; sein klangvoller, tönender Name; tönende (wohlklingende, aber leere, nichtssagende) Worte, Phrasen
2. umg. abwertend jmd. tönt jmd. spricht, äußert sich, ohne etw. Positives, Wesentliches zu sagen: er tönte wieder lang und breit über dasselbe Thema;
3. etw. in der Färbung verändern, mit einer bestimmten Färbung, Farbnuance versehen: sie hat ihr Haar (dunkelblond) t. lassen, getönt; die Zimmerdecke wurde hellgelb, die Wand etwas dunkler getönt;

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Zitationshilfe
„tönen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/tönen>, abgerufen am 30.11.2020.

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