Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

taufen, Vb.

taufen /Vb./
1. Rel. kath. ev. jmdn., bes. ein Kind, durch die Taufe in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen: der Pfarrer hat das Kind getauft; er ist nicht getauft, läßt sich t.; /bildl./ umg. scherzh. er ist mit Spreewasser getauft (ist geborener Berliner) /übertr./ der Wirt hat den Wein getauft (mit Wasser verdünnt) der Regen hat uns tüchtig getauft (durchnäßt)
2. jmdm., einer Sache einen Namen geben
a) Rel. kath. ev. bei der Taufe: der Pfarrer taufte das Kind auf die Namen Jens Michael; er wurde Peter getauft, ist auf den Namen Peter getauft (worden); er ist nach seinem Großvater getauft;
b) etw., jmdn. (feierlich) (be)nennen: ein Schiff beim Stapellauf, eine Glocke t.; der Kapitän taufte den Frachter nach seiner Ehefrau Maria; wir haben unseren Hund Struppi getauft;

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Zitationshilfe
„taufen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/taufen>, abgerufen am 04.07.2020.

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