Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

träg, träge, Adj.

träg(e) /Adj./
1. langsam und lustlos in seiner Tätigkeit, Bewegung: ein t. Mensch; die Hitze macht mich ganz t.; sich t. erheben, bewegen; die Ufer der träg schleichenden Flüsse Droste-Hülsh. 977; eine t. fließende Unterhaltung; faul: er ist zu t. zum Arbeiten; t. dasitzen; der Schüler ist ausgesprochen t.; geistig t. sein; Das schwere Bier stimmte uns träge und friedlich Hartung Wunderkinder 77
2. Phys. Chem. im Zustande der Trägheit: chemisch t. Gase; Wenn die im elektrischen Strom bewegte Ladung mit träger Masse verbunden ist, so muß sich diese Trägheit bei gewissen Erscheinungen nachweisen lassen Wissensch. u. Fortschr. 1957

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Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„träg“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/träg>, abgerufen am 15.08.2020.

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