Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

trübselig, Adj.

-selig /Adj./
s. trübselig

WDG, 5. Band, 1976

trübselig, Adj.

trübselig /Adj./
1. die Stimmung drückend
a) betrübend: er hatte mir manche trübselige Stunde vertrieben Bergengruen Pelageja 185 eine t. Mitteilung, Nachricht, Geschichte; ein t. Brief;
b) ziemlich dunkel und daher bedrückend: Sie hatte den ganzen Tag beim trübseligen Schein eines schwelenden Lämpchens in der Küche gewaschen Viebig Tägl. Brot 48 ein t. Wintertag, Wetter; eine t. Schenke;
c) t. Farben Farben, die wegen ihrer Zusammensetzung oder Verschmutzung nicht leuchtend und klar sind: Glen, die hatte so trübselige Farben an, sah aus wie ihre eigene Tante Gaiser Schlußball 31
2. traurig, bedrückt: in t. Stimmung sein; Wir sind alle ein bißchen angetrunken. Ich werde trübselig Remarque Im Westen 154 t. dreinschaun, dasitzen, lächeln;

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Zitationshilfe
„trübselig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/trübselig>, abgerufen am 14.07.2020.

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