tupfen /Vb./
1. etw., bes. eine Flüssigkeit, unter leichter (mehrmaliger) Berührung an eine Stelle bringen, von einer Stelle entfernen: Jod, Salbe auf eine Wunde t.; einem Verletzten das Blut mit Watte von der Hand t. sich /Dat./ die Tränen aus den Augen t.; er tupfte sich /Dat./ den Schweiß mit seinem Taschentuch von der Stirn; etw. unter leichter Berührung säubern: die feuchten Lippen t.; sich /Dat./ den Mund mit einer Serviette t.
2. an, auf etw. t. leicht (mit der Fingerspitze) an, auf etw. stoßen, tippen: an eine Vase t.; Er … tupfte ihm jetzt auf die Brust Döblin Alexanderpl. 24

Tupfen, der; -s, -
kleinerer farbiger Fleck: ein bunter, gelber T.; die T. auf der Haut, auf dem Fell; die Tapete hat graue T. auf blauem Grund; Blüten mit weißen T.; etw. mit wenigen Strichen und T. (Punkten) zeichnen [die Hände] leuchteten als helle Tupfen auf der dunkel vermummten Erscheinung Bredel Heerstraßen 432

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