Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

tupfen, Vb.

tupfen /Vb./
1. etw., bes. eine Flüssigkeit, unter leichter (mehrmaliger) Berührung an eine Stelle bringen, von einer Stelle entfernen: Jod, Salbe auf eine Wunde t.; einem Verletzten das Blut mit Watte von der Hand t. sich /Dat./ die Tränen aus den Augen t.; er tupfte sich /Dat./ den Schweiß mit seinem Taschentuch von der Stirn; etw. unter leichter Berührung säubern: die feuchten Lippen t.; sich /Dat./ den Mund mit einer Serviette t.
2. an, auf etw. t. leicht (mit der Fingerspitze) an, auf etw. stoßen, tippen: an eine Vase t.; Er … tupfte ihm jetzt auf die Brust Döblin Alexanderpl. 24

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Tragiker Typisierung
Zitationshilfe
„tupfen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/tupfen>, abgerufen am 01.12.2020.

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