Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umbrechen, Vb.

umbrechen /Vb./
I. ụmbrechen(er bricht um,) brach um, hat umgebrochen/ ist umgebrochen
1. etw. brechen und zu Boden werfen, etw. umstürzen(hat:) der Sturm hat eine große Zahl Telegrafenmasten, Bäume umgebrochen; umstürzen(ist:) der baufällige Zaun ist umgebrochen
2. den Acker u. den Acker umpflügen(hat:) die abgeernteten Felder wurden umgebrochen und mit Zwischenfrüchten bestellt; umgebrochenes Grün-, Brachland
II. umbrẹchen(er umbricht,) umbrach, hat umbrochen Druckerei den Schriftsatz in Seiten oder Spalten einteilen: der Satz ist (schon, noch nicht) umbrochen; diese Seiten müssen neu umbrochen werden; umbrochene Bogen korrigieren;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umbrechen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umbrechen>, abgerufen am 24.11.2020.

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