Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umbringen

umbringen, brachte um, hat umgebracht
1. jmdn., sich gewaltsam ums Leben bringen, töten: er hat ihn (mit Gift, einem Messer) umgebracht; jmdn. auf bestialische Weise, aus Eifersucht, Rache u.; es ist anzunehmen, daß er sich (selbst) umgebracht hat (Selbstmord begangen hat)
2. /übertr.; in den Wendungen/ salopp du bringst dich ja noch um, bald um (strengst dich zu sehr an) er brachte sich (fast, beinahe) um vor Dienstfertigkeit, Eifer (war übertrieben dienstfertig, eifrig) meist spött. bring dich nur nicht um (mach nicht so viel Aufhebens)! es bringt mich noch um, daß … es macht mich fast verrückt, daß …: diese dauernde Nörgelei bringt mich noch um; etw. ist nicht umzubringen etw. ist dauerhaft, unverwüstlich: d. Stoff, Anzug ist nicht umzubringen;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umbringen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umbringen>, abgerufen am 17.01.2021.

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