Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umhängen, Vb.

umhängen /Vb./
I. ụmhängen, hängte um, hat umgehängt
1. etw. an eine andere Stelle hängen: die Bilder (im Wohnzimmer) u.; sie hat die Wäsche umgehängt;
2. jmdm., sich /Dat./ etw. u. jmdm., sich etw. um den Hals, die Schultern hängen, jmdm., sich etw. umlegen: e. Rucksack, Photoapparat u.; sie hat (dem Kind) den Mantel, eine Decke umgehängt; sie hat sich eine Kette umgehängt; jmdm. e. Orden, Medaille u.; der Posten stand mit umgehängtem Gewehr, mit umgehängter Maschinenpistole vor dem Haus; /übertr./ einer schlechten Sache ein bestimmtes Mäntelchen u. (eine schlechte Sache auf eine bestimmte Weise beschönigen) sich ein moralisches Mäntelchen u.; der Katze die Schelle u. (für andere eine heikle Aufgabe übernehmen)
II. umhạ̈ngen, umhängte/ landsch. umhing, hat umhängt/ landsch. umhangen etw. mit etw. u. etw. mit etw. ringsum behängen, umkleiden: ein Denkmal mit Blumen u.; d. Bild, Sarg war mit Trauerflor umhängt: die Tribüne war mit rotem Tuch umhängt, landsch. umhangen⌝; Umhängt von Waffenrock, Mantel und Rucksack, brennt eine Stearinpatrone A. Zweig Erziehung 21

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umhängen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umhängen>, abgerufen am 25.11.2020.

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