Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umhertreiben, Vb.

-treiben /Vb./
1. sich u.
a) ziellos umherstreifen: oft trieben wir uns zusammen in der Stadt umher, in Straßen und Parks Bergengr. Rittmeisterin 109
b) abwertend ein liederliches Leben führen: Lubbert Mistenborchs Magd trieb sich nachts in der Vorstadt umher Bergengr. Feuerprobe 3
2. etw. treibt umher etw. wird von der Strömung hin und her getrieben: das Schiff treibt steuerlos auf dem Meer umher; Eisschollen trieben im Wasser umher; /übertr./ etw. treibt jmdn. umher: Eine ungewisse, ihr selbst nicht erklärliche Unruhe trieb sie umher Fussenegger Antlitz 135; umhergetrieben auf der Jagd nach dem Lebensglück Victor Schriften 3,458

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umhertreiben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umhertreiben>, abgerufen am 24.11.2020.

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