Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umspringen, Vb.

umspringen /Vb./
I. ụmspringen, sprang um, ist umgesprungen
1. der Wind ist umgesprungen der Wind hat plötzlich die Richtung gewechselt: der Wind sprang nach Nordwesten um; als … der umgesprungene Wind das Gewölbe klar fegte Wiechert Einfaches Leben 192; /bildl./ die Stimmung sprang jäh um (schlug um)
2. umg. abwertend mit jmdm. übel u. jmdn. schlecht behandeln: mit jmdm. rücksichtslos, grob u.; er ist übel mit ihr umgesprungen; was fällt dir ein, mit mir so umzuspringen!; mit etw. u. mit etw. rücksichtslos verfahren: wie die Unteroffiziere mit den Rechten der Mannschaft umsprangen A. Zweig Erziehung 36
II. umsprịngen, umsprang, hat umsprungen im Kreis um jmdn., etw. springen: die Kinder umsprangen den Gabentisch; die Hunde umsprangen aufgeregt den Jäger;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umspringen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umspringen>, abgerufen am 24.11.2020.

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