Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umtun

umtun, tat um, hat umgetan
umg.
1. jmdm., sich etw. umhängen, umlegen: (jmdm.) e. Mantel, Tuch, Decke u.; du solltest dir besser einen Wollschal u. sie hat sich /Dat./ eine Schürze umgetan (umgebunden)
2. sich in, nach etw. u. etw. tun, unternehmen, um etw. zu erlangen oder ausfindig zu machen
a) sich in etw. u.: sie hat sich in der Stadt, im Kaufhaus umgetan; sich in der Welt, im Leben u. (umsehen) er hat sich ein wenig im Buch-, Kunsthandel umgetan (sich etwas mit dem Buch-, Kunsthandel befaßt)
b) sich nach etw., jmdm. u. sich nach etw., jmdm. erkundigen, sich um etw., jmdn. bemühen: sich nach Konzertkarten, nach einer Auslandsreise u.; sie hat sich nach einer Hausgehilfin umgetan;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umtun“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umtun>, abgerufen am 28.11.2020.

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