Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umwühlen, Vb.

umwühlen /Vb./
das Unterste zuoberst wühlen, etw. durch Wühlen durcheinanderbringen: d. Maulwurf, Schwein hat die Erde umgewühlt; Im Garten gab es ein Tropfsteinbecken … für uns, um darin zu pantschen und den dicken Schlamm umzuwühlen (aufzurühren) Renn Kindheit 18; sie hat alle Schubläden, Kästen (nach dem Gesuchten) umgewühlt (umgekehrt) /übertr./ etw. wühlt jmdn. um etw. wühlt jmdn. innerlich auf: Ein Schicksal hatte mein ganzes Dasein umgewühlt G. Hauptm. 4,376; Manchmal war er von einer Idee … tief getroffen und umgewühlt E. Strauss Freund Hein 230

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Zitationshilfe
„umwühlen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umwühlen>, abgerufen am 03.12.2020.

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