Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

umwandeln, Vb.

umwandeln /Vb./
I. ụmwandeln, wandelte um, hat umgewandelt
1. etw. in, zu etw. u. etw. in eine andere Form bringen, umgestalten, verwandeln: die Schule wurde (während des Krieges) in ein Krankenhaus umgewandelt; die Halle wurde zu Büro- und Wohnräumen umgewandelt; die Freiheitsstrafe wurde in eine Geldstrafe umgewandelt; Stärke in Zucker, Wasser in Energie u.; Gleich- in Wechselstrom u.;
2. sich u. sich im Wesen grundlegend (ver)ändern: Wir haben uns / … von Grund auf umgewandelt Hacks Frieden I; umg. /in der Wendung/ jmd. ist (wie) umgewandelt jmds. Benehmen, Stimmung hat sich völlig geändert: er war (seitdem, durch dieses Ereignis) wie umgewandelt; sie ist seit der Erkrankung völlig umgewandelt;
II. umwạndeln, umwandelte, hat umwandelt geh. etw. u. um etw. feierlich herumgehen: d. See, Denkmal, Altar u.; die Besucher haben das Schloß umwandelt;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„umwandeln“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/umwandeln>, abgerufen am 29.11.2020.

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