Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 1. Band, 1967

unangenehm

unangenehm

WDG, 5. Band, 1976

unangenehm, Adj.

unangenehm /Adj./
nicht angenehm, nicht erfreulich
a) Unbehagen hervorrufend: ein u. Eindruck, Anblick, Geruch; etw. hinterläßt einen u. Nachgeschmack; jmd. hat eine u. Stimme; eine u. Nachricht, Überraschung; die u. Aufgabe, Pflicht haben, etw. Bestimmtes zu tun; von etw. u. berührt, überrascht sein; es ist u. kalt; etw. ist jmdm. u. etw. ist jmdm. peinlich, verursacht jmdm. Unbehagen, Verlegenheit: etw. ist jmdm. ziemlich, recht, sehr, höchst, ausgesprochen, salopp verdammt⌝ u.; es war mir sehr u., daß …; u. auffallen Mißfallen erregen: er, sein Benehmen fiel u. auf; unsympathisch: ein u. Mensch, Typ, umg. abwertend Bursche, Patron
b) Widerwärtigkeiten mit sich bringend, peinliche Verwicklungen heraufbeschwörend und dadurch Ärger, Verlegenheit hervorrufend: eine u. Sache, Angelegenheit, Situation; in einer u. Lage sein; ein u. Zwischenfall; das kann sehr u. werden; diese Sache kann u. Folgen haben;
c) /in der Wendung/ u. werden böse, zornig, grob werden: er kann sehr u. werden;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unangenehm“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unangenehm>, abgerufen am 29.11.2020.

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