Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unauffällig, Adj.

unauffällig /Adj./
1. nicht auffällig, nicht den Blick auf sich ziehend: Die Nachricht ist kleingedruckt und steht an einer unauffälligen Stelle Werfel Musa Dagh 114; eine u. Farbe; dezent: ein u. Äußeres; eine u. Eleganz; Frau Rakitsch … wunderbar hergerichtet in einer unauffälligen und ganz teuren Bluse Gaiser Schlußball 57; das blasse, unauffällige (unscheinbare) Mädchen Bergengr. Heiraten 162; jmd. bemüht sich, u. zu sein, u. zu leben;
2. ohne von jmdm. bemerkt zu werden, von keinem bemerkt: sein u. Verschwinden; sich u. entfernen, zurückziehen; u. ins Haus gelangen; jmdn. u. beobachten; jmdm. u. folgen; jmdm. etw. u. geben, sagen; u. auf ein Thema hinlenken;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unauffällig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unauffällig>, abgerufen am 29.11.2020.

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