Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unbändig, Adj.

unbändig /Adj./
nicht zu bändigen, ohne Maß und Beschränkung
a) ungebärdig, wild: ein u. Junge; Ferdinand, feurig, unbändig … vor Leidenschaft blind Erh. Kästner Zeltbuch 141 jmd. hat ein u. Temperament; ein u. Pferd; u. umhertollen;
b) überaus stark, jedes Maß übersteigend: mit u. Kraft, Macht brach das Unwetter herein; einen u. Hunger haben; jmdn. erfaßt ein u. Verlangen, eine u. Sehnsucht, Freude, Heiterkeit; etw. bereitet jmdm. ein u. Vergnügen; in jmdm. steigt ein u. Haß, Zorn auf; jmdn. packt eine u. Wut /Adv./ sehr: u. jubeln, jauchzen, lachen; ich habe mich u. gefreut;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unbändig“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unbändig>, abgerufen am 28.11.2020.

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