Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unbeachtet, Adj.

unbeachtet /Adj./
nicht beachtet
a) etw. liegt u. in der Ecke; /oft mit lassen, bleiben / etw., jmdn. u. lassen (etw., jmdn. nicht beachten) jmds. Worte, Drohungen u. lassen; etw. bleibt u. (etw. wird nicht beachtet)
b) unscheinbar und von der Öffentlichkeit nicht beachtet: die Gattin des Geistlichen, eine unbeachtete Frau G. Keller 6,584 (Verlor. Lachen) der Dichter lebte u. in einem kleinen Dorf; jmd. führt ein u. Dasein;
c) unbemerkt: Kaum einer sah sich nach ihm um, und so kam er unbeachtet bis nach Haus Suderm. 6,81 Unbeachtet drückte er sich in den Gildesaal Storm 7,188 (Schimmelr.)

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unbeachtet“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unbeachtet>, abgerufen am 28.11.2020.

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