Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unbegreiflich, Adj.

ụnbegreiflich, unbegre̱i̱flich /Adj./
(für den Augenblick) nicht zu begreifen: eine u. Veränderung; der Schmuck war auf u. Art, Weise verschwunden; es geschah etw. Unbegreifliches; unverständlich, nicht nachzuempfinden: es ist u., daß er sich /Dat./ so etw. gefallen läßt; es ist mir u., daß so etw. passieren konnte; der Unfall ist uns allen u.; jmd., etw. erscheint jmdm. u.; sie fanden sein Benehmen, Verhalten u.; alles Vergleichbare übersteigend: die u. Güte, Liebe dieses Menschen; das ist eine u. Torheit, Frechheit; ein u. Leichtsinn; eine u. Sorglosigkeit; /Adv./ überaus: der Gesang der Nachtigall war u. schön, lieblich; die Zeit verging u. schnell;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unbegreiflich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unbegreiflich>, abgerufen am 03.12.2020.

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