Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unberufen, Adj.

1ụnberufen, 1unberu̱fen /Adj./
ohne Berechtigung, Befugnis: er sollte das Urteil nicht aus u. Munde erfahren; Kein Unberufener durfte das Haus betreten Wasserm. Wahnschaffe 1,221; sie wollte nicht, daß der Brief in u. Hände (in Hände, für die er nicht bestimmt war) falle

WDG, 5. Band, 1976

unberufen

2ụnberufen, 2unberu̱fen
umg. u.! /drückt abergläubische Angst vor der Gefährdung (zukünftiger) günstiger Verhältnisse aus/ eine recht gute Ernte ist trotzdem gewachsen. Unberufen! Fallada Wolf 1,309; es geht ihr u. wieder etwas besser

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unberufen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unberufen>, abgerufen am 03.12.2020.

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