Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unbezahlbar, Adj.

ụnbezahlbar, unbeza̱hlbar /Adj., nur attr. u. mit sein /
1. nicht zu bezahlen, so teuer, daß man es nicht bezahlen kann: ein u. Preis; Er wird unbezahlbaren Lohn fordern Feuchtw. Jefta 166 die Miete war für sie u.;
2. /übertr./ sehr kostbar und nicht mit Geld aufzuwiegen: u. altes Porzellan; in mondänen Salons … voll von Gobelins, uralten Meubles, köstlichem Porzellan, unbezahlbaren Stoffen Th. Mann 9,136 (Tristan) ; umg. scherzh. jmd., etw. ist u. jmd., etw. ist großartig, unentbehrlich: Sie sagt, du bist unbezahlbar! Noll Holt 2,247; die unbezahlbare Tante Butt hatte alles wieder auf Neu hergerichtet Leip Bergung 137; dieses Gerät ist u.;

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Zitationshilfe
„unbezahlbar“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unbezahlbar>, abgerufen am 26.02.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum WDG – Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache