Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unerbittlich, Adj.

ụnerbittlich, unerbịttlich /Adj./
ohne nachzugeben bei seinen Absichten bleibend, durch Bitten anderer sich nicht erweichen lassend: ein u. Richter, Kritiker, Feind; gegen jmdn., in einer bestimmten Angelegenheit u. sein; u. bleiben, durchgreifen; etw. u. fordern; Die Tante aber, unerbittlich, erschlug sie [die Maus] Renn Kindheit 60; /bildl./ geh. das unerbittliche Schicksal G. Keller 6,314 (Kleider machen Leute) ; die u. Gewalt, Macht des Todes; das u. (strenge) Gesetz die u. (unbedingte) Pflicht haben, etw. zu tun ein u. (äußerst heftiger) (Wett)kampf jmdn. mit u. Haß verfolgen; Ich fühle meine Krankheit unerbittlich (gnadenlos) fortschreiten Rinser Mitte 346;

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unerbittlich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unerbittlich>, abgerufen am 02.12.2020.

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