Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unermeßlich, Adj.

ụnermeßlich, unermẹßlich /Adj./
ungeheuer groß, riesig
a) von unabsehbarem räumlichem Ausmaß, unendlich: die u. Weite des Meeres; die unermeßlichen Urwälder des Mato Grosso U. Becher Männer 182; u. Räume; Die Kulissen, zu beiden Seiten im Dunkel, schienen ins Unermeßliche hinaufzuwachsen Schnitzler Erzählungen 114;
b) zahlenmäßig, mengenmäßig ungeheuer umfangreich: u. Reichtümer, Schätze; ein u. Vermögen; die Kosten steigern sich ins unermeßliche;
c) übertrieben alles Vergleichbare übersteigend, überaus groß: u. Leid, Elend; etw. richtet u. Schaden an; etw. hat einen u. Wert, eine u. Bedeutung; /Adv./ sehr, außerordentlich: u. reich, groß, weit, hoch; er hat u. viel geleistet; Es scheint mir, daß Sie [ihn] ganz unermeßlich gehaßt haben müssen Doderer Lederbeutelchen 166

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unermeßlich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unermeßlich>, abgerufen am 29.11.2020.

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