Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

unerschöpflich, Adj.

ụnerschöpflich, unerschọ̈pflich /Adj./
in unendlicher Fülle, Vielfältigkeit vorhanden
a) in solcher Überfülle vorhanden, daß man es nicht aufbrauchen kann: ein u. Vorrat, Reichtum; u. Reserven; seine finanziellen Mittel schienen u. zu sein /übertr./ unbegrenzt, grenzenlos: eine u. Geduld, Güte, Kraft besitzen; sein Witz, Humor ist u.;
b) unendlich viel enthaltend, nicht auszuschöpfen: Woks unerschöpflicher Keller Tralow Kepler 352; Sie dachten wohl gar, des Vaters Tasche wäre unerschöpflich Viebig Schlafendes Heer 70; /bildl./ die Märchen waren eine u. Fundgrube, Quelle für seine Dichtungen; ein u. Gesprächsthema, Gesprächsstoff
c) jmd. ist u. jmd. besitzt einen unbegrenzten Einfallsreichtum: sie war u. im Ausdenken von Geschichten, Witzen

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ungebärdig
Zitationshilfe
„unerschöpflich“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/unerschöpflich>, abgerufen am 24.11.2020.

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