Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 5. Band, 1976

ungeachtet

ụngeachtet, ungeạchtet
I. /Präp. mit Gen.; dem Nomen vor- oder nachgestellt; bezeichnet eine Einräumung/ ohne Rücksicht auf, trotz: u. wiederholter Mahnungen, Bitten, wiederholter Mahnungen, Bitten u. wurde nichts geändert; u. der Schwierigkeiten, u. dessen hat er doch die Arbeit geschafft; des schlechten Wetters u., der späten Stunde u. gingen wir spazieren;
II. /Konj.; leitet einen konzessiven Gliedsatz ein/ veraltend obwohl, obgleich: wenn man sieht, daß man immer ärmer und ärmer wird, ungeachtet man Tag und Nacht … arbeitet Molo Ein Deutscher 140 u. daß obwohl: er tat es, u. daß es verboten war;

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Zitationshilfe
„ungeachtet“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/ungeachtet>, abgerufen am 04.07.2020.

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