Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

verstreichen

verstre̱i̱chen, verstrich, hat verstrichen/ ist verstrichen
1. etw. v. (hat)
a) etw. ausfüllen, verschmieren, verputzen: Fugen mit Mörtel, Risse an den Bäumen mit Wachs v.;
b) etw. ver-, einreiben: man soll den Puder, diese Creme auf der Haut gut v.;
c) etw. gut verteilt auf etw. streichen: Ölfarbe muß gut verstrichen werden; du hast zu viel Butter verstrichen (verbraucht)
2. die Zeit verstreicht die Zeit vergeht(ist:) d. Jahr, Urlaub, Frist ist schnell verstrichen; ich wollte keinen Augenblick ungenutzt v. lassen

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Zitationshilfe
„verstreichen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/verstreichen>, abgerufen am 20.01.2020.

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