Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

vorbeikommen, Vb.

-kommen /Vb./
1. kommen und vorbeigehen, -fahren: wir warten schon lange, aber sie sind noch nicht vorbeigekommen; kommt der Bus hier vorbei?; bei unserem Spaziergang sind wir an dem Denkmal vorbeigekommen; Er … verteilte an die Vorbeikommenden blaue und gelbe Blätter Weiskopf 4,270 (Lissy)
2. an jmdm., etw. nach Überwindung von Hindernissen vorbeigehen, -fahren können: an dem Posten kommt man nicht vorbei; die Einfahrt war durch Bauschutt versperrt, deshalb konnte er mit dem Wagen nicht v. /übertr./ umg. an etw. v. um etw. herumkommen: er war gerade noch am Gefängnis vorbeigekommen; daran [am Lesen] kommt er nicht vorbei Schallück Wenn man aufhören könnte 18
3. umg. bei jmdm. v. jmdn. kurz, zwanglos aufsuchen, wenn sich die Gelegenheit gerade ergibt: auf einen Sprung v.; ich komme vielleicht später, abends, morgen mal bei euch vorbei; der Arzt kommt im Laufe des Tages mit vorbei;

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Zitationshilfe
„vorbeikommen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/vorbeikommen>, abgerufen am 26.11.2020.

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