Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

vorquellen

1vorquellen(er quillt vor,) quoll vor, ist vorgequollen
1. hervorquellen: dichtes Haar quillt unter dem Hute vor; eine Menschenmenge quoll aus der Seitenstraße vor; hervortreten: vor Anstrengung quellen ihm die Augen vor; die Fruchtgewinde [auf dem Gobelin] … scheinen aus dem Gewebe vorzuquellen Hofmannsth. Prosa II 23
2. vorher, im voraus quellen: die Bohnen für das Mittagessen müssen erst v.; das Saatgut v. lassen;

WDG, 6. Band, 1977

vorquellen, Vb.

2vorquellen /Vb./
etw. vorher, im voraus quellen lassen: die Erbsen für das Mittagessen v.; die Bohnen müssen erst vorgequellt werden;

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Zitationshilfe
„vorquellen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/vorquellen>, abgerufen am 26.11.2020.

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