Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wählen, Vb.

wählen /Vb.,
vgl. gewählt /
1. sich für eine von zwei oder mehr Möglichkeiten, Dingen, Personen entscheiden, etw. auswählen, aussuchen: den richtigen, falschen Moment w.; die richtige (Telefon)nummer, einen anderen Weg w.; (auf der Speisekarte) ein Gericht w.; der Ober fragt: Haben Sie schon gewählt?; er wollte nicht verletzen und wählte seine Worte mit Bedacht; unter, zwischen mehreren Möglichkeiten w.; Zwischen Elli und meinen Kindern wählen, was für ein Unsinn! Seghers 4,229 (Siebtes Kreuz) von zwei Übeln das kleinere w.; du hast klug, gut gewählt; der Zeitpunkt war äußerst günstig, glücklich gewählt;
2. durch Abstimmung eine Person in ein Amt, in eine Funktion berufen, ein Gremium, eine Vertretungskörperschaft berufen: die Kandidaten der Nationalen Front, die (neue) Betriebsgewerkschaftsleitung, den (neuen) Vorstand, Vorsitzenden w.; w. (zur Abstimmung) gehen jmdn. in den Vorstand, (als Abgeordneten) in den Bezirkstag, in die Volkskammer w.; er wurde mit großer Mehrheit, einstimmig zum Vertrauensmann, Vorsitzenden gewählt;

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Wortfügung
Zitationshilfe
„wählen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wählen>, abgerufen am 18.06.2021.

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