Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wölben, Vb.

wölben /Vb./
etw. bogenförmig machen: jmd. wölbt seine Brauen; er wölbte lachend die Schultern Musil Mann 856; sie wölbte ihre Hand über das Ohr, um besser hören zu können; Was meinen Sie, ließe sich nicht der Keller etwas höher wölben? Fontane I 1,538; sich w. sich bogenförmig biegen: bei diesen Worten wölbte sich trotzig seine Oberlippe; er ballte die Fäuste, und seine Armmuskeln wölbten sich; bogenförmig verlaufen, sich bogenförmig erstrecken: blau wölbte sich der Himmel (von Horizont zu Horizont); über uns wölbte sich die mächtige Kuppel der Kathedrale; eine steinerne Brücke wölbte sich über den Fluß, zwischen den Ufern; unter seiner Weste wölbte sich ein dicker Bauch; /oft im Part. Prät./ eine gewölbte Stirn; ein stark gewölbter Bauch, Brustkasten; ein Sekretär mit einem gewölbten Rolldeckel; eine gewölbte Decke, Brücke; eine gefährlich glatte und gewölbte Straße

Im WDG stöbern

a b c d e f g h i j
k l m n o p q r s t
u v w x y z - ' & µ
Wortfügung
Zitationshilfe
„wölben“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wölben>, abgerufen am 28.11.2020.

Weitere Informationen zum Zitieren …


Weitere Informationen zum Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)