Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wüten

wüten, wütete, hat gewütet
/vgl. wütend / von Wut toben, gewalttätig werden: er sprang zornig auf und wütete; erbittert, sinnlos, blind w.; der Feind wütete im Lande; gegen etw., jmdn. w. gegen etw., jmdn. schonungslos, grausam vorgehen: gegen seine Gesundheit w.; Ich kann es nicht länger mit ansehen, wie Sie gegen sich selber wüten St. Zweig Amok 327; wie die Berserker w.; /bildl./ etw. wütet etw. bringt mit vernichtender Gewalt Zerstörung und Tod: der Sturm hat schrecklich gewütet; der Schmerz wütet in ihm; Seuchen w. in der Stadt; der faschistische Terror wütete gegen die Kommunisten; das unheilvolle Wüten (vernichtende Toben) der Sturmflut

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Wortfügung
Zitationshilfe
„wüten“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wüten>, abgerufen am 02.12.2020.

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