warụm, wa̱rum /Adv.; kann im direkten Fragesatz, wenn nachdrücklich gebraucht, auf der ersten Silbe betont werden/
aus welchem Grund, weshalb
a) /leitet einen direkten Fragesatz ein/ w. ist das so?; w. tust du das, hat er das getan?; w. sollen wir nicht mitkommen?; ich habe sie davon unterrichtet. Warum?; w. das alles?; umg. w. in aller Welt sollte ich weggehen?; w. (auch) nicht? /drückt Zustimmung aus/ : wollen wir noch spazieren gehen? Warum nicht?; er hat sich ein Fahrrad gekauft. Nun, w. auch nicht!; w. nicht gleich (so)? /drückt Tadel darüber aus, daß etw. nicht sofort, von vornherein (so) geschehen ist/ : er hat nun seine Aufgaben gemacht. Warum nicht gleich?; w. nicht gar! /drückt Erstaunen, skeptische Beurteilung aus/ : N will sich eine ganz neue Einrichtung kaufen. Warum nicht gar!
b) /leitet einen indirekten Fragesatz ein/ ich weiß, w. er das getan hat; nun ist klar, w. sie nicht gekommen sind; erkläre uns, w. du dich so verhalten hast; Sie wissen, w. ich Sie kommen ließ?; ich weiß nicht, w., aber ich habe jetzt keinen Mut mehr;

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