Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wegschnappen, Vb.

-schnappen /Vb./
salopp einem anderen etw. w. etw. so schnell wegnehmen, an sich nehmen, daß der andere es nicht bekommen kann: sie hat mir das größte Stück Kuchen (vor der Nase) weggeschnappt; /übertr./ jmdm. einen fetten Bissen, Brocken w.; einem anderen jmdn. w. jmdn., der zu einem anderen gehört, für sich gewinnen, dem anderen abspenstig machen: Ich hatte ein gutes Mädel, das hat mir mein Freund Georg weggeschnappt Seghers 3,253 (Rettung) ; jeder Verkäufer frohlockte, wenn er den Kollegen einen Kunden weggeschnappt hatte Fallada Kleiner Mann 175;

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Zitationshilfe
„wegschnappen“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wegschnappen>, abgerufen am 29.01.2022.

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