Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wider-, verbale, nicht mehr produktive Vorsilbe, die entweder trennbar und betont oder untrennbar und unbetont ist

wider- /verbale, nicht mehr produktive Vorsilbe, die entweder trennbar und betont oder untrennbar und unbetont ist/
1. /drückt ein Entgegenwirken aus; die Verben sind untrennbar/ widerra̱ten, widersprẹchen, widerste̱hen, widerstre̱ben
2. /drückt die Reflexion, Rückstrahlung bei einer akustischen, optischen Erscheinung aus; die Verben sind vorwiegend untrennbar/ zurück-: wi̱derhallen (widerhạllen), wi̱derklingen, wi̱derschallen, wi̱derstrahlen (widerstra̱hlen)
/auch Substantive und Adjektive folgen diesen 2 Typen/ Widerhall, Widerklang, Widerstand, Widerwille; widerborstig, widergesetzlich, widernatürlich, widerrechtlich, widerwillig

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Wortfügung
Zitationshilfe
„wider-“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wider->, abgerufen am 22.09.2021.

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