Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG)

WDG, 6. Band, 1977

wimmern, Vb.

wimmern /Vb./
1. in leisen, zitternden, jämmerlichen Tönen klagen, kläglich weinen: d. Kind, Trauernde wimmerte leise vor sich hin; vor Schmerz, Frost, Kälte w.; man hörte ein leises Wimmern; das Wimmern verstummte nicht; kläglich weinend sprechen: Hast du dir etwas getan? Nein, wimmerte ich H. W. Richter Spuren 268
2. /übertr.; bes. von Katzen, Hunden/ das Kätzchen wimmerte (miaute) leise /von einer leise tönenden (kleinen) hellklingenden Glocke, Klingel/ d. Glocke der Kapelle wimmerte; Hört ihr's wimmern hoch vom Turm! / Das ist Sturm Schiller Glocke; /von leise tönenden, hellklingenden Musikinstrumenten/ meist abwertend eine Geige wimmerte; das Kind spielte auf einer dünn wimmernden Geige

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Zitationshilfe
„wimmern“, in: Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (1964–1977), kuratiert und bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/wdg/wimmern>, abgerufen am 07.08.2020.

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